Eine Hiatushernie entsteht, wenn ein Teil des Magens durch das Zwerchfell in den Brustraum nach oben rutscht. Das klingt zunächst beunruhigend, doch viele Menschen leben lange Zeit damit, ohne es zu bemerken – bis Symptome auftreten, die den Alltag beeinträchtigen.
Worauf sollten Sie also achten? Und unterscheiden sich die Symptome bei Männern und Frauen? Hier die wichtigsten Punkte im Überblick.
Häufige Symptome einer Hiatushernie
Unabhängig vom Geschlecht sind die Symptome in der Regel gleich. Der Grund: Eine Hiatushernie entsteht durch eine Lageveränderung des Magens – nicht durch geschlechtsspezifische Faktoren. Allerdings können Alter, Körpergewicht oder die allgemeine Darmgesundheit beeinflussen, wie stark die Beschwerden wahrgenommen werden.
Typische Symptome sind:
Sodbrennen oder saurer Reflux
Eines der häufigsten Anzeichen. Das brennende Gefühl hinter dem Brustbein entsteht, wenn Magensäure in die Speiseröhre aufsteigt. Oft verstärken sich die Beschwerden nach dem Essen oder im Liegen.
Brustbeschwerden
Diese können sich als Druckgefühl oder auch als stechender Schmerz äußern. Da sich die Symptome teilweise wie Herzbeschwerden anfühlen, sollte bei Unsicherheit immer eine ärztliche Abklärung erfolgen.
Völlegefühl oder Magenschmerzen
Blähungen sowie ein unangenehmes Spannungsgefühl im Oberbauch sind typisch – besonders nach Mahlzeiten. Häufig treten auch vermehrtes Aufstoßen oder eingeschlossene Luft auf.
Schmerzen im oberen Rücken
Weniger bekannt, aber möglich: Druck oder Reizung durch Säure kann sich bei manchen Betroffenen als Rückenschmerz im oberen Bereich bemerkbar machen.
Anhaltender Husten oder Halsbeschwerden
Gelangen Magensäuren bis in den Rachen, kann dies zu chronischem Husten, Heiserkeit, einer rauen Stimme oder dem Gefühl eines „Klosses im Hals“ führen. Diese Symptome treten oft nachts oder im Liegen verstärkt auf.
Unterscheiden sich die Symptome bei Männern und Frauen?
Nicht wesentlich. Die körperlichen Symptome einer Hiatushernie sind bei Frauen und Männern sehr ähnlich. Unterschiede zeigen sich eher im Umgang mit den Beschwerden: Frauen suchen häufig früher ärztlichen Rat, während Männer Symptome mitunter länger ignorieren. Das kann beeinflussen, wann und wie die Erkrankung diagnostiziert wird – nicht jedoch die Art der Symptome selbst.
Wann sollten Sie einen Spezialisten aufsuchen?
Eine fachärztliche Abklärung ist sinnvoll bei:
- anhaltenden Brust- oder Oberbauchschmerzen
- chronischen Halsbeschwerden, Husten oder Heiserkeit
- Schluckbeschwerden
- neu auftretendem oder sich verschlimmerndem Reflux, der auf frei verkäufliche Medikamente nicht anspricht
- Symptomen, die Schlaf oder Alltag deutlich beeinträchtigen
Auch milde Beschwerden können auf Begleiterkrankungen wie GORD (gastroösophageale Refluxkrankheit) hinweisen, die häufig gemeinsam mit einer Hiatushernie auftreten.
Refluxa Klinik Frankfurt am Main
Wenn Sie unter Refluxbeschwerden oder Symptomen einer Hiatushernie leiden, unterstützt Sie die Refluxa Klinik mit moderner Diagnostik und evidenzbasierter Therapie.
Vereinbaren Sie jetzt einen Termin bei der Refluxa Klinik in Frankfurt am Main und lassen Sie Ihre Beschwerden gezielt und fachärztlich abklären – für mehr Lebensqualität und nachhaltige Refluxfreiheit.
M


Hinterlasse eine Antwort